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Über mich

Mein Weg mit den Pferden

Reiten wollte ich schon als kleines Kind.
Mit elf Jahren bekam ich endlich Reitunterricht – ganz klassisch nach FN, wie es damals üblich war.

Ich machte Abzeichen, ritt Hoftuniere und verbrachte jede freie Minute im Stall.
Doch mit der Zeit wurde der regelmäßige Unterricht schwieriger. Meine Eltern konnten mich nicht mehr konstant fahren, und das Pferd rückte immer weiter in den Hintergrund – nur noch in den Ferien, nur noch am Rand meines Alltags.

Erst während meines Studiums begann ich wieder regelmäßig Unterricht zu nehmen.
Und mit einem Mal war sie wieder da – diese Begeisterung.

Ausbildung – und erste Zweifel

Nach dem Studium entschied ich mich, meiner Leidenschaft professionell zu folgen, und begann die Ausbildung zur Pferdewirtin – zunächst in der Fachrichtung Haltung und Service, weiterhin nach FN.

Während der Ausbildung merkte ich jedoch immer häufiger:
So möchte ich eigentlich nicht arbeiten.

Ich wollte genauer hinsehen. Mehr verstehen. Weniger einfach „machen“.

Ich wechselte in die Fachrichtung Zucht und schloss meine Ausbildung mit Auszeichnung ab – fachlich sicher, innerlich jedoch noch auf der Suche nach meinem eigenen Weg.

Smilla – ein Neuanfang

Smilla kam im Februar 2020 als rohes Jungpferd zu mir.
Sie war meine bewusste Entscheidung für einen neuen Weg.

Mit ihr begann ich, Ausbildung anders zu denken:
mit mehr Zeit, mehr Struktur und einem klaren Blick auf Biomechanik und Tragkraftentwicklung.

Vom Fohlen-ABC über die ersten Schritte an der Hand bis hin zur Arbeit unter dem Sattel durfte sie ohne Druck wachsen.
Jeder Ausbildungsabschnitt wurde vorbereitet – nichts wurde übersprungen.

Unser erstes Treffen

Smilla kam mit einem Transporter aus Irland zu mir.
Der Transport traf früher ein als geplant – ich war gerade erst aus dem Auto ausgestiegen, als der Wagen auf den Hof rollte.

Ich kannte mich am neuen Stall noch nicht aus und wusste noch nicht, wo sich ihre Eingewöhnungsbox befand.
Ich begrüßte die Transporteure – und kaum eine Minute später stand ich allein auf dem Hof.

In der einen Hand mein junges Pferd.
In der anderen ihre Papiere.

Für einen kurzen Moment wusste ich nicht, wohin.
Smilla offenbar auch nicht – sie sah mich ruhig und etwas fragend an.

Also blieben wir stehen.
Atmeten gemeinsam.
Und sammelten uns.

Dann gingen wir los.

In diesem kleinen, unscheinbaren Moment begann unser gemeinsamer Weg.
Nicht spektakulär. Nicht perfekt.
Aber verbunden.

Ich glaube, wir waren von Anfang an eine Familie.

Melody – Vertrauen neu aufbauen

Melody kam 2023 zu uns.
Sie wurde nach FN bis Klasse M in der Dressur ausgebildet – vermutlich zu schnell, vermutlich unter zu viel Druck.

Als sie sich unter dem Reiter wehrte, wurde sie schließlich ausrangiert.

Mit ihr begann kein klassisches „Weiter-Ausbilden“, sondern ein Neu-Beginnen.

Kurz nach ihrem Einzug stürzte meine Mutter und konnte eine Zeit lang nicht reiten.
Also begann sie, mit Melody vom Boden aus zu arbeiten: Führtraining, Basics, alles nur am Halfter mit Strick – ihr Arm war noch nicht wieder voll einsatzfähig.

Es funktionierte gut. Ruhig. Schritt für Schritt.

Nach einiger Zeit bemerkte meine Mutter etwas Überraschendes:
Melody folgte ihr auch ohne Strick.
Ohne Halfter.

Sie interessierte sich nicht für das Gras am Rand des Reitplatzes, sondern nur dafür, wohin meine Mutter ging.
Sie folgte ihr durch Volten, Wendungen und Richtungswechsel – aufmerksam, konzentriert, freiwillig.

In diesem Moment wurde klar:
Es ging nie nur ums Reiten.
Es ging um Vertrauen.
Und genau dieses Vertrauen wächst in jedem Schritt, den man gemeinsam geht.

Mein heutiger Ansatz

Mein Weg war kein gerader.
Und genau das macht ihn wertvoll.

Ich kenne das FN-System.
Ich kenne Leistungsdruck.
Ich kenne Zweifel.

Und ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man merkt:
So möchte ich es nicht mehr machen.

Heute arbeite ich ganzheitlich – mit Blick auf das Gesamtbild.
Mit Zeit.
Mit Struktur.
Und mit dem festen Wunsch, Pferde nicht funktional, sondern gesund auszubilden.

Wenn du dein Pferd nicht „machen“ möchtest, sondern verstehen willst,
dann begleite ich dich gern ein Stück auf diesem Weg.

Ich lerne jeden Tag dazu.
Für mein Pferd.
Und für die Menschen, die ich begleiten darf.

Verantwortung beginnt bei mir.

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